Info-Stationen im Siegener Tiergarten am 03.07.2022

 

Im Erlebniswald Historischer Tiergarten Siegen werden für den 4. Tag der Biologischen Vielfalt in Siegen-Wittgenstein am 03.07.2022 entlang eines ca. 2,5 km langen Rundweges 10 Stationen (Stationen 2-9) mit Informationen rund um das Thema Biologische Vielfalt im Siegener Tiergarten errichtet. Der Rundweg kann in beide Richtungen begangen werden. Zusätzlich gibt es Infostände (Station 1) der verschiedenen Veranstalter, an denen sich die verschiedenen Veranstalter vorstellen. 

                     Auf dem Rundweg sind Fahrräder zugelassen. Bleiben Sie bitte auf den Wegen, achten Sie auf

                     Fußgänger und fahren Sie vorsichtig!

 

                          

                           Der Rundweg ist für Kinderwagen und Rollstühle nur eingeschränkt barrierefrei! Nehmen Sie

                           Begleitpersonen mit, die Ihnen ggf. auf dem Rundweg helfen!

Kinderprogramm 
Es findet eine Kinderrallye statt, die an jeder Station des Rundweges begonnen werden kann. An jeder Stationen wird neben den allgemeinen Information für die Besucher ein Kinderprogramm angeboten, um auch kleinen Kindern die Biologische Vielfalt nahezubringen. Dabei wird gebastelt, beobachtet und gemalt. Die Betreuung übernehmen Studierende der Universität Siegen.

Essen & Trinken & Co. 
Am Ende des Rundweges an der Station 12 auf dem Gelände der Grillhütte des Vereins „Hällob Zogepackt e.V.“ werden Getränke und Speisen (Waffeln) zum Selbstkostenpreis bzw. einer kleinen Spende für den im Tiergarten ansässigen Waldkindergarten „Die Wiesenpieper e.V.“ angeboten. Hier stehen den Besuchern auch Toiletten zur Verfügung.
Karte Rundweg im Tiergarten  

Info-Stationen entlang des Rundweges im Tiergarten Siegen   

Klicken Sie auf den Stationsnamen, um mehr über die Station zu erfahren!

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Wilde Pilze
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Station 1 - Infostände 

 

NRW-Stiftung:

Aus Liebe zum Land

Die NRW-Stiftung bewahrt Landschaften und Denkmäler mit viel Engagement.

 

Zwischen Rhein und Weser, zwischen dem Teutoburger Wald und der Eifel, zwischen Selfkant und Höxter, liegt ein schönes Land – Nordrhein-Westfalen. Ganz gleich, wo seine Bewohner leben: Das Rheinland, Westfalen und Lippe sind ein schönes Zuhause. Die Schönheit und den unverwechselbaren Charakter des Bundeslandes zu erhalten, das ist seit 1986 Aufgabe der NRW-Stiftung.

Geschichte greifbar machen

Natur, Heimat, Kultur: Diesen Dreiklang zu bewahren, dafür setzt sich die Stiftung ein. Sie erwirbt deshalb schutzwürdige Flächen inmitten einzigartiger Landschaften. Wälder, Flussauen oder Berggipfel sollen auch künftig Refugien für seltene Tier- und Pflanzenarten sein. Auch von Menschen geschaffene Orte sind erhaltenswert. Was frühere Generationen erdachten, soll auch heute und morgen erlebbar bleiben. Geschichte wird greifbar – auf alten Zechenanlagen, auf prachtvollen Schlössern und traditionsreichen Bauernhöfen. Aber auch inmitten sehenswerter Industriekultur, in restaurierten Bahnhofsgebäuden und Museen.

Um all die historischen Orte kümmert sich die Stiftung natürlich nicht allein – sie lebt vom Engagement der Menschen in NRW. In Vereinen, Verbänden und Organisationen setzen sie sich seit jeher für die Natur und Kultur in ihrer Heimat ein. Sie stoßen Projekte an, die die NRW-Stiftung dann unterstützt.

Finanziert wird die Arbeit durch Zuwendungen des Landes Nordrhein-Westfalen aus Erträgen von Lotterien, die Westlotto im Auftrag des Landes veranstaltet. Hinzu kommen Spenden und Mitgliedsbeiträge des Fördervereins der NRW-Stiftung mit mehr als 8.500 Mitgliedern.

 

Von den Zuwendungen der Stiftung profitierten seit ihrer Gründung bereits rund 3.500 Projekte im Naturschutz, in der Heimat- und Kulturpflege. Jede Entscheidung ist für die zuständigen Gremien eine schwierige – denn mit ihren begrenzten Mitteln kann sie längst nicht jedes Vorhaben unterstützen. Sie muss Prioritäten setzen. Dennoch schüttete sie seit 1986 mehr als 296 Millionen Euro aus und hat so an vielen Orten NRWs nachhaltig Spuren hinterlassen.

Dieses Engagement ist übrigens bundesweit einmalig. Den ganzheitlichen Einsatz für Naturlandschaften, Denkmäler und kulturelle Vielfalt gleichermaßen gibt es nur in Nordrhein-Westfalen. Ein großes Vorbild jedoch ist im Ausland zu finden: Der National Trust in England, Wales und Nordirland, der bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts Gebäude oder Landschaften mit besonderem historischen Interesse erhält – und mittlerweile mehr als fünf Millionen Mitglieder hat. Wie das britische Vorbild bietet auch der Förderverein der NRW-Stiftung bei einer Mitgliedschaft tolle Vorteile. In vielen Sehenswürdigkeiten gibt es für Unterstützer freien oder ermäßigten Eintritt.

Der Einsatz für Natur, Heimat und Kultur lohnt sich eben!

 

Weitere Informationen unter www.nrw-stiftung.de.

"Die Wiesenpieper e.V.":

Folgt man dem Weg ein Stück an der Grillhütte vorbei, gelangt man nach kurzer Zeit zum Waldkindergarten des Siegener Tiergartens. Hier stehen die beiden Bauwagen der Wiesenpieper auf einem Gelände, dass man auf den ersten Blick für einen Abenteuerspielplatz halten könnte. Wo sonst nur die Kinder des Waldkindergartens spielen und entdecken, sind am Tag der Biologischen Vielfalt alle Kinder eingeladen das Gelände zu erkunden. Es gibt eine Wackelbrücke, verschiedene Schaukeln und Slacklines und wer genug vom Toben hat kann außerdem etwas schnitzen oder im Sand nach "Schätzen" buddeln. Die Eltern können sich bei den Betreuern über die pädagogische Arbeit in einem Waldkindergarten informieren. 

Station 2 - Totholz

(Landesbetrieb Wald und Holz)

Vielen ist es ein Dorn im Auge, verrottende Baumstämme, die im Wald herumliegen oder stehengelassene, abgestorbene Altbäume. Aber auch wenn es unordentlich aussieht, ist dieses sogenannte Totholz doch wahres Gold für die Biodiversität im Wald. Viele Lebewesen sind auf das Vorhandensein von ausreichend Totholz angewiesen und würden aus einem komplett aufgeräumten Wald verschwinden. Dabei sind diese Organismen aber äußerst wichtig für das Funktionieren des Ökosystems Wald. Der Landesbetrieb Wald und Holz lädt an dieser Station dazu ein, das Ökosystem Wald näher kennenzulernen. Hierbei werden auch die Zusammenhänge zwischen Totholz und Artenvielfalt näher erläutert und es wird erklärt, was in einem unbewirtschafteten Wald ohne den Eingriff des Menschen passiert. Hierzu werden kurze Rundgänge angeboten.

​​​Station 3 - Pilze  

(Lothar Radtke)

Der Pilzfachmann Lothar Radtke unterhält ehrenamtlich einen Pilzlehrpfad mit Schautafeln und Beobachtungspunkten im Siegener Tiergarten. An dieser Station wird Herr Radtke den Besuchern etwas über die faszinierende Welt der Pilze berichten und über ihre für den Wald lebenswichtigen Leistungen, die sie hauptsächlich im Verborgenen vollbringen.

Station 4 - Rollende Waldschule 

(Kreisjägerschaft Siegen-Wittgenstein e.V.)

So intensiv wie keine andere gesellschaftliche Gruppe bemühen sich die Jäger darum, Kinder und Jugendliche zurück zur Natur zu bringen. Das geschieht zum einen mit Hilfe von der Rollenden Waldschule. Bei der Rollenden Waldschulen steht die elementare Artenkunde im Vordergrund. Kaum ein Kind kennt heute noch den Unterschied zwischen Hase und Kaninchen. Noch seltener wissen die Kids, wie Dachs, Waldschnepfe, oder Marder aussehen. Die Rollende Waldschule zeigt diese Tiere als fachgerecht gearbeitete Tierpräparationen, die dem "Begreifen" dieser Wildarten dienen sollen. Hier haben Kinder die Gelegenheit zur regelgerechten Begegnung mit den Präparaten. Merkmale wie Federn, Felle, Krallen oder Geweihe können ertastet und untersucht werden. Strukturen und Aufbau von Holz, Knochen und Kleinlebewesen sind in Dosenlupen zu betrachten. Riechen, Tasten, Messen, Wiegen und Unterscheiden sind einprägsame Lernschritte für die jungen Besucher der Waldschule.

Station 5 - Wald und Vögel im Wandel 

(Landesbetrieb Wald und Holz + Stadt Siegen)

Der Klimawandel stellt die Forstwirtschaft vor große Herausforderungen. Die Fichte als bisher dominierende Forstbaumart gerät durch Klimawandel und Borkenkäfer zunehmend unter Druck. Darum müssen in der Forstwirtschaft neue Wege gegangen werden. Den Wald fit für den Klimawandel gestalten ist Aufgabe der Förster in Siegen-Wittgenstein. An dieser Station informiert der Landesbetrieb Wald und Holz über die Problematik der Fichte im Klimawandel und den Borkenkäferbefall. Es wird erläutert, wie durch einen schrittweisen Umbau der alten Fichtenbestände, klimastabile Mischwälder etabliert werden sollen und wie hierbei die natürlichen Kräfte des Waldes, wie Naturverjüngung und Sukzession, genutzt werden können.

Station 6 - Baumrätsel 

(Uni Siegen)

Wenn man sich mit dem Wald beschäftigt, kommt man selbstverständlich nicht darum herum sich auch mit den prägendsten Lebewesen des Waldes zu beschäftigen, nämlich mit den Bäumen. Eine Eiche werden viele sicherlich noch erkennen und auch eine Birke stellt keine große Herausforderung dar. Aber schon beim Unterschied zwischen Fichte und Tanne stoßen manche an Ihre Grenzen. Von Ahorn, Linde oder Ulme werden die meisten sicherlich schon gehört haben. Aber könnten sie diese auch erkennen, wenn sie davorstehen? An dieser Station kann anhand eines Baumrätsels das Wissen über Bäume überprüft und erweitert werden. 

Station 7 - Vögel des Waldes

(Untere Naturschutzbehörde Kreis Siegen-Wittgenstein)

Zahlreiche Vögel leben in den zum Teil sehr alten Baumbeständen des Siegener Tiergartens. Die verschiedenen Waldgesellschaften mit ihrem Strukturreichtum und Altholzanteil bieten hier gute Nist- und Nahrungsmöglichkeiten. Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Siegen-Wittgenstein zeigen Exponate der typischen im Wald lebenden Vögel, aber auch Arten der Übergangsbereiche und halboffenen Bereiche, z.B. den Neuntöter oder Raubwürger. Wie sehen sie aus? Woran kann ich die Vögel erkennen und unterscheiden? Wie leben sie? Bei kleinen Vogelexkursionen um den Infostand können die Vögel beobachtet und die Merkmale der Arten und ihr Gesang kennengelernt werden.

Station 8 - Amphibien und Reptilien 

(Universität Siegen)

An dieser Station wird Frau Professor Klaudia Witte von der Universität Siegen verschiedene Amphibien und Reptilien vorstellen. Vor allem Amphibien werden von uns oft mit Gewässern in Verbindung gebracht. Dabei leben sie den überwiegenden Teil des Jahres im Wald und überwintern im Waldboden. Auch Reptilien wie die Schlingnatter, Waldeidechse und Blindschleiche sind an lichten Waldstellen zu finden. An dieser Station können die Kinder naturgetreue Modelle von Amphibien und Reptilien in ihrer natürlichen Umgebung entdecken.

Station 9 - Insekten-Forscherstation

(KlimaWelten Hilchenbach)


Gemeinsam erforschen wir am Stand 9 die Vielfalt der Insekten. Mit Becherlupen machen wir uns auf die Suche und schauen genauer hin. Es werden Insektenpräparate vorgestellt und gezeigt wie Insekten vorsichtig gefangen und bestimmt werden. Dabei fragen wir uns: Wer lebt denn eigentlich im Miniformat in diesem Tiergarten? Und wie sieht es da mit der Vielfalt aus? Wir freuen uns darauf, dies mit euch zu entdecken!

Station 10 - Krautige Waldvegetation  

(NABU Siegen-Wittgenstein)

Der Hallenbuchenwald des Siegener Tiergartens wächst auf relativ nährstoffarmem Boden, darum ist nicht überall eine üppige Krautvegetation entwickelt. Dennoch finden sich im Frühjahr auch hier Teppiche von Frühblühern wie Buschwindröschen, Waldmeister und Maiglöckchen. Die Pflanzen, die unter dem Kronendach der Buchen wachsen, möchten wir Ihnen an dieser Station vorstellen.

Station 11 - Fledermäuse 

(Biologische Station Siegen-Wittgenstein)

Mitarbeiter der Biologischen Station Siegen-Wittgenstein informieren an dieser Station über Fledermäuse. 

Station 12 - Essen und Trinken an der Grillhütte

(Waldkindergarten „Die Wiesenpieper e.V.“; Universität Siegen)

Am Ende des Rundweges an der Station 12 auf dem Gelände der Grillhütte des Vereins „Hällob Zogepackt e.V.“ werden Getränke und Speisen (Waffeln) zum Selbstkostenpreis bzw. einer kleinen Spende für den im Tiergarten ansässigen Waldkindergarten „Die Wiesenpieper e.V.“ angeboten. Hier stehen den Besuchern auch Toiletten zur Verfügung.

 
 
 
 
 
 
 
 
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