Vorträge am 16.07.2017

10:15-10:45

Trupbacher Heide: Biologische Vielfalt aus Menschenhand

Prof. Dr. Klaudia Witte

 

11:00 - 11:30

Gewässergütebestimmung anhand von Pflanzen, Tieren und Chemie am Beispiel von Quellen

Ulrich Banken

 

11:45 – 12:15

Vielfalt durch landwirtschaftliche Nutzung

Eva Lisges

12:30 – 13:00

Vielfalt Insekten

Prof. Dr. Hans-Michael Merzendorfer

Ausstellungen am 16.07.2017

Natur 2017 

Jedes Jahr werden von verschiedenen Organisationen, Tiere, Pflanzen und Lebensräume des Jahres gekürt (siehe Natur des Jahres 2017 auf der Homepage des NABU). Einen Teil dieser „Jahreswesen“ präsentierten Studierende der Universität Siegen den Besuchern in einer Ausstellung. Mit dabei waren beispielsweise die Haselmaus (Wildtier des Jahres), die Gottesanbeterin (Insekt des Jahres), der Waldkauz (Vogel des Jahres), das Gänseblümchen (Heilpflanze des Jahres) und die Fichte (Baum des Jahres). Auch wenn einige dieser „Jahreswesen“ jedermann bekannt waren, gab es sicherlich noch einiges über sie zu lernen.

Vielfalt Obst 

Manchmal sorgt das Eingreifen des Menschen in die Natur auf lange Sicht zu einer Erhöhung der biologischen Vielfalt. Ein Beispiel dafür sind Nutzpflanzen. Aus einer relativ geringen Anzahl von Arten sind durch gezielte Züchtung über die Jahrhunderte, tausende von Pflanzensorten entstanden, die es ohne den Menschen nicht geben würde. Besonders deutlich wird dies, wenn man sich alte Obstsorten betrachtet. In der heutigen Zeit ist den meisten Menschen diese Vielfalt an Obstsorten gar nicht mehr bewusst. Die Pomologin Carina Pfeffer hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem Vergessen der alten Obstsorten entgegenzutreten. In einer kleinen Ausstellung stellte Sie den Besuchern verschiedene Obstsorten vor. Neben vielfältigen Informationen zu der enormen Vielfalt unserer "Alten Obstsorten" und der Möglichkeit einer ausführlichen Beratung wurden diverse Informationen rund ums Obst geben. Vom Anpflanzen eines eigenen Baumes (oder mehrerer Bäume), über die verschiedenen sortenspezifischen Verwendungsmöglich-keiten bis hin natürlich zu den einzelnen Sorten selbst . Es gab viel zu sehen und zu probieren!

Gewässeranalysestand 

Fließgewässer, also Flüsse und Bäche, beheimaten eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen, die nur dort vorkommen können. Für den Erhalt dieser Vielfalt ist es wichtig, dass die Fließgewässer in einem guten und möglichst naturnahen Zustand sind. In den letzten Jahren ist in Siegen-Wittgenstein viel getan worden, um ehemals stark verschmutzte und veränderte Gewässer zu renaturieren. Beispiele hierfür sind die Sieg und die Ferndorf. Der Erfolg wird deutlich, wenn man die Vorkommen von Tieren und Pflanzen vor und nach den Maßnahmen betrachtet. Damit die Lebensbedingungen in diesen Gewässern nicht wieder schlechter werden, müssen sie regelmäßig kontrolliert werden. Wie so eine Kontrolle aussieht, wurde von Herr Banken vom BUND an einem Gewässeranalysestand demonstriert.

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